Seit 2017 dürfen Berufsgeheimnisträger IT-Dienstleister an ihrer Berufsausübung mitwirken lassen – sorgfältig ausgewählt und zur Verschwiegenheit verpflichtet.
KI in der KanzleiKI ist erlaubt. Entscheidend ist, wohin die Daten fließen.
Wer Mandantenschriftsätze in ein US-Sprachmodell kopiert, hat ein Problem mit § 203 StGB. Wer dasselbe Modell im deutschen Rechenzentrum betreibt, hat keines. Der Unterschied liegt nicht in der Technik – er liegt in der Architektur.
Klarer, als die meisten denken.
In fast jedem Erstgespräch fällt die KI-Frage: „Dürfen wir das überhaupt?“ – oder: „Unsere Referendare machen das längst.“ Beide haben dieselbe Antwort.
Wischen ›Vertrag in Textform, Verschwiegenheitspflicht, sorgfältige Auswahl. Für Notare gilt Vergleichbares über BNotO und Dienstordnung.
Auftragsverarbeitungsvertrag. Bei Anbietern außerhalb der EU kommen Drittland-Fragen dazu, die sich selten sauber lösen lassen.
Wer KI einsetzt, muss für ausreichende KI-Kompetenz des Personals sorgen. Keine Empfehlung – eine Anforderung.
Der Gesetzgeber hat externe Dienstleister ausdrücklich vorgesehen. Die Bedingungen sind erfüllbar – aber nicht von jedem Anbieter.
Der Serverstandort.
Deshalb haben wir NUVA AI von Anfang an auf eigener Infrastruktur gebaut – nicht als Aufsatz auf einen amerikanischen Dienst. In derselben Umgebung, in der wir Kanzleiserver und die Anbindung an die Bundesnotarkammer betreiben.
Wo KI wirklich Zeit spart.
Die ehrliche Antwort: nicht überall, wo es die Werbung verspricht. Aus dem, was unsere Kanzleien täglich nutzen, sind es vier Bereiche.
Wischen ›Diktatrekonstruktion
Der unterschätzte Anwendungsfall: Aus dem Diktat wird ein sauber formulierter Schriftsatzentwurf – mit Anrede, Gliederung und Formatierung.
Aktenzusammenfassung
Umfangreiche Konvolute auf die entscheidungserheblichen Punkte reduziert – chronologisch, mit Fundstellenverweis.
Textbausteine & Korrespondenz
Standardanschreiben, Mandatsbestätigungen, Sachstandsmitteilungen. Hier versickert im Sekretariat die meiste Zeit.
Recherche im eigenen Bestand
„Hatten wir so einen Fall schon einmal?“ – mit Zugriff auf Ihre Altakten in Sekunden beantwortet.
Ein Regressfall wiegt schwerer als jede Zeitersparnis.
Ob und wo sich KI in Ihrer Kanzlei rechnet.
Die meisten KI-Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass niemand definiert hat, wofür das System da ist. Deshalb beginnt jede NUVA-Einführung mit einem Termin – nicht mit einer Installation.
- Wir sehen uns Ihre tatsächlichen Abläufe an.
- Die zwei oder drei Anwendungsfälle mit dem größten Hebel.
- Der Rest kommt später.
Häufige Fragen
Darf ich als Rechtsanwalt Mandantendaten in ein KI-System eingeben?
Brauche ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem KI-Anbieter?
Werden meine Eingaben zum Training des Modells verwendet?
Ist mein Kanzleipersonal geschult genug?
Was wir außerdem für Ihre Kanzlei tun.
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