KI in der KanzleiKI ist erlaubt. Entscheidend ist, wohin die Daten fließen.

Wer Mandantenschriftsätze in ein US-Sprachmodell kopiert, hat ein Problem mit § 203 StGB. Wer dasselbe Modell im deutschen Rechenzentrum betreibt, hat keines. Der Unterschied liegt nicht in der Technik – er liegt in der Architektur.

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seit 2014spezialisiert auf Kanzleien
200+betreute Berufsträger
5-fachzertifiziertes deutsches Rechenzentrum
Kein Trainingauf Ihren Daten
Der rechtliche Rahmen

Klarer, als die meisten denken.

In fast jedem Erstgespräch fällt die KI-Frage: „Dürfen wir das überhaupt?“ – oder: „Unsere Referendare machen das längst.“ Beide haben dieselbe Antwort.

Strafrecht
§ 203 StGB

Seit 2017 dürfen Berufsgeheimnisträger IT-Dienstleister an ihrer Berufsausübung mitwirken lassen – sorgfältig ausgewählt und zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Berufsrecht
§ 43e BRAO

Vertrag in Textform, Verschwiegenheitspflicht, sorgfältige Auswahl. Für Notare gilt Vergleichbares über BNotO und Dienstordnung.

Datenschutz
Art. 28 DSGVO

Auftragsverarbeitungsvertrag. Bei Anbietern außerhalb der EU kommen Drittland-Fragen dazu, die sich selten sauber lösen lassen.

EU AI Actseit 02/2025
Art. 4

Wer KI einsetzt, muss für ausreichende KI-Kompetenz des Personals sorgen. Keine Empfehlung – eine Anforderung.

Der Gesetzgeber hat externe Dienstleister ausdrücklich vorgesehen. Die Bedingungen sind erfüllbar – aber nicht von jedem Anbieter.

Die eigentliche Weichenstellung

Der Serverstandort.

Die Frage
Öffentliches KI-System
NUVA AI · selbst gehostetBitConnect
Wo werden Ihre Eingaben verarbeitet?
Wissen Sie nicht.
Im deutschen Rechenzentrum, mehrfach zertifiziert.
Wie lange bleiben sie gespeichert?
Wissen Sie nicht.
Die Eingabe verlässt die kontrollierte Umgebung nicht.
Fließen sie in künftige Modelle ein?
Prüfen können Sie es nicht – auch wenn der Anbieter das Gegenteil verspricht.
Nein. Es gibt niemanden, der trainieren könnte.
Wer ist zur Verschwiegenheit verpflichtet?
Ohne vertragliche Grundlage: niemand.
Wir – als mitwirkende Person nach § 203 Abs. 3 StGB.

Deshalb haben wir NUVA AI von Anfang an auf eigener Infrastruktur gebaut – nicht als Aufsatz auf einen amerikanischen Dienst. In derselben Umgebung, in der wir Kanzleiserver und die Anbindung an die Bundesnotarkammer betreiben.

ISO/IEC 27001ISO/IEC 27018ISO 9001ISO 14001ECB·S
Im Kanzleialltag

Wo KI wirklich Zeit spart.

Die ehrliche Antwort: nicht überall, wo es die Werbung verspricht. Aus dem, was unsere Kanzleien täglich nutzen, sind es vier Bereiche.

Diktat

Diktatrekonstruktion

Der unterschätzte Anwendungsfall: Aus dem Diktat wird ein sauber formulierter Schriftsatzentwurf – mit Anrede, Gliederung und Formatierung.

Akten

Aktenzusammenfassung

Umfangreiche Konvolute auf die entscheidungserheblichen Punkte reduziert – chronologisch, mit Fundstellenverweis.

Sekretariat

Textbausteine & Korrespondenz

Standardanschreiben, Mandatsbestätigungen, Sachstandsmitteilungen. Hier versickert im Sekretariat die meiste Zeit.

Wissen

Recherche im eigenen Bestand

„Hatten wir so einen Fall schon einmal?“ – mit Zugriff auf Ihre Altakten in Sekunden beantwortet.

Und wo wir bewusst bremsen

Ein Regressfall wiegt schwerer als jede Zeitersparnis.

Keine FristberechnungSprachmodelle rechnen nicht, sie schätzen Wahrscheinlichkeiten. NUVA lehnt Fristberechnungen ab und verweist an die Kanzleisoftware.
Keine Zitate ohne BelegErfundene Fundstellen sind das bekannteste Fehlverhalten von Sprachmodellen. NUVA gibt keine Rechtsprechungszitate aus, die es nicht belegen kann.
Einführung

Ob und wo sich KI in Ihrer Kanzlei rechnet.

Die meisten KI-Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass niemand definiert hat, wofür das System da ist. Deshalb beginnt jede NUVA-Einführung mit einem Termin – nicht mit einer Installation.

  1. Wir sehen uns Ihre tatsächlichen Abläufe an.
  2. Die zwei oder drei Anwendungsfälle mit dem größten Hebel.
  3. Der Rest kommt später.
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Häufige Fragen

Darf ich als Rechtsanwalt Mandantendaten in ein KI-System eingeben?
Ja, sofern der Betreiber des Systems nach § 43e BRAO als Dienstleister eingebunden, zur Verschwiegenheit verpflichtet und die Verarbeitung datenschutzrechtlich abgesichert ist. Bei öffentlichen KI-Diensten ohne vertragliche Grundlage ist das regelmäßig nicht der Fall.
Brauche ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem KI-Anbieter?
Ja. Werden personenbezogene Daten verarbeitet, ist ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO erforderlich – zusätzlich zur Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 StGB und § 43e BRAO.
Werden meine Eingaben zum Training des Modells verwendet?
Bei NUVA AI nicht. Das System läuft auf eigener Infrastruktur in einem deutschen Rechenzentrum, ein Rückfluss der Eingaben an Modellanbieter findet nicht statt.
Ist mein Kanzleipersonal geschult genug?
Art. 4 des EU AI Act verlangt von Unternehmen, die KI-Systeme betreiben, ausreichende KI-Kompetenz der Beschäftigten. Eine kurze Einweisung genügt dafür in der Regel nicht.